Reisebericht Ostern 07

Auf den Spuren des neuen Cornelsen-Lehrwerkes English G21

 

Vom 31.03.07 –07.04.07 fand die erste Informationsreise nach Bristol und Wales statt, die go-prisma mit Unterstützung des Cornelsen Verlages in den vorangegangenen Monaten konzipiert und vorbereitet hatte. Die Erwartungen der Reiseteilnehmer, vorwiegend EnglischlehrerInnen sowie deren Ehepartner, waren darauf gerichtet, auf dieser landeskundlich anspruchsvollen Studienfahrt die im neuen Cornelsen Lehrwerk dargestellten Handlungsorte der Kinder, vor allem von Dan und Jo, zu besuchen. Aus ihren langjährigen Erfahrungen wissen Lehrer schließlich, wie wichtig es ist, sich einen persönlichen Eindruck von dem zu verschaffen, was man Kindern erzählen will. Um es gleich vorweg zu nehmen – diese Erwartungen wurden voll erfüllt. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben in unsere wundervolle Reise zu Ostern 2007.

31.03.2007 – Anreise

Es war doch noch etwas zeitig! Nicht ganz ausgeschlafen stiegen wir in unseren modernen Reisebus der Firma City-Tours aus Zeitz ein. Vielleicht haben Sie bereits von diesem Busunternehmen gehört, denn schließlich ist dieses Partner-Unternehmen von go-prisma Sieger im ADAC Bustest von 2004 geworden! Herzlich wurden wir an unseren Einstiegsorten durch die Geschäftsführer von City Tours, Klaus Krüger sowie von go-prisma, Herrn Dr. Weingarten, begrüßt.
Gegen 05.00 Uhr war unsere Reisegruppe komplett, insgesamt etwa 70 Teilnehmer brachen auf, um eine unvergessliche Reise ins Land von Dan und Jo, von Prunella, Ananda, Sophie, Jack und Mr Kingsley zu unternehmen.
Die Anreise zum Fährhafen Calais führt uns über Eisenach, Kassel, Dortmund, Antwerpen, Gent und Dünkirchen und war recht unspektakulär. Daher ruhten sich die meisten Mitreisenden noch einmal gründlich aus, denn es standen ihnen aufregende Tage bevor.

 

Pride of DoverAm frühen Nachmittag erreichten wir den Fährhafen Calais. Gerade vor unserer Nase war eine Fähre abgefahren - so hatten wir im Hafen einen kleinen Aufenthalt, den wir dazu nutzten, uns die Beine zu vertreten und bei frühlingshaftem Wetter den Ausblick auf das Meer zu genießen. Inzwischen war die „Pride of Dover" im Hafen eingelaufen und wir fuhren im Bus an Bord. Während der 90 minütigen Überfahrt war Gelegenheit zu einer kleinen Teestunde an Bord; nun ja - der Tee war doch noch nicht ganz so „fine English" im Geschmack, wir waren ja auch noch nicht ganz auf der Insel! Die Hafeneinfahrt in Dover betrachteten wir dann vom offenen Deck aus. Wer möchte schon bei strahlendem Sonnenschein den einmaligen Anblick der Kreidefelsen von Dover und dem über der Stadt thronenden Dover Castle verpassen?
Nach dem Einlaufen der Fähre in Dover fuhren wir zügig von Bord und weiter ging es nun auf der falschen (oder besser richtigen) Straßenseite Richtung London. Ohne Stau passierten wir die M25 südlich von London und erreichten nach einer kurzen Rast gegen 20.00 Uhr Bristol, unserer Bleibe für die nächsten 3 Nächte.
Gleich bei Ankunft im Jurys Bristol Hotel **** im Herzen der Stadt wurden wir von den beiden liebenswerten Guides Gery Heckstall und Gabriele Nadin, die mit uns die gesamten nächsten Tage unterwegs waren, begrüßt. Sie hatten dankenswerter Weise schon alle Formalitäten der Zimmeraufteilung erledigt, so dass wir nur noch die Zimmerschlüssel in Empfang nehmen brauchten und den Tag bei einem 3-Gänge-Menü im Restaurant des Hotels ausklingen lassen konnten.

01.04.07 Bristol und Bath

Nach einem typisch English Breakfast mit fried eggs, bacon, sausages und baked beans begaben wir uns mit Gabriele und Gene auf einen ersten Stadtrundgang durch Bristol.

Die achtgrößte Stadt Englands liegt am Fluss Avon und gilt wegen der bezaubernden Landschaft und der Lage am Bristol Kanal als eine der schönsten Großstädte Englands. Charakteristisch für Bristol sind die breiten Alleen, die schönen Parks und die bunten Georgianischen Häuser. Im starken Kontrast dazu steht der moderne Millennium Komplex am Hafen, der mit Geschäften und Restaurants zur Flaniermeile geworden ist.

 

Llandoger Trow PubWährend unseres Rundgangs hörten wir die Geschichte von John Cabot, der von Bristol aus 1497 nach Neufundland segelte, erfuhren viel aus der Geschichte Bristols als Zentrum des transatlantischen Sklavenhandels im 17. und 18. Jahrhundert, seinem wirtschaftlichen Niedergang im Verlaufe des 19. Jahrhunderts und den schweren Zerstörungen des Stadtzentrums im Zweiten Weltkrieg. Natürlich besichtigten wir Pero's Bridge, das Old Vic Royal Theatre und den aus dem 17. Jahrhundert stammenden , in dem sich Schriftsteller und Abenteurer trafen und das R.L. Stevenson angeblich als literarische Vorlage für jene Kneipe diente, in die Long John Silver aus der „Schatzinsel" so gerne ging.Cotham School

Wieder am Hotel zurück wartete unser Reisebus bereits auf uns, denn nun fuhren wir zu einem für alle  EnglischlehrerInnen bedeutsamen Ort in Bristol: der Cotham School. Und wir hatten wirklich Glück, denn kaum dort angekommen trafen wir den Hausmeister, der uns gern Einlass in die Schule gewährte (es war Sonntag und wir störten niemanden). So konnten wir uns ein reales Bild von jener Schule machen, die Schauplatz der Lektionen im neuen Cornelsen Lehrwerk G21 ist.

Anschließend besichtigten wir weitere interessante Sehenswürdigkeiten Bristols: die Downs, eine etwa 160 ha große wunderschöne Grünfläche; die gewaltige Clifton Suspension Bridge, die den Fluss Avon überspannt; die im Jahr 1140 als Mönchskloster gegründete Bristol Cathedral; eines der besten Konzerthäuser Englands - St George's und natürlich die SS Great Britain.

Bath CathedralNach einer kleinen Mittagspause begaben wir uns im Bus nach Bath. Nur 20 km von Bristol entfernt gilt der Ort noch heute als das größte und berühmteste Heilbad Großbritanniens. Während einer Stadtführung überzeugten wir uns von der beeindruckenden Schönheit der mit Kalkstein im neogriechischen Stil erbauten Stadt. Selbstverständlich besichtigten wir die Bath Cathedral, die Pulteney Bridge, das Jane Austen Center (die Schriftstellerin lebte von 1801-1804 in Bath) und die Roman Baths. Bis zur Rückfahrt nach Bristol hatten wir noch ausreichend Zeit, um ganz individuell die Stadt zu erkunden und nun auch endlich eine richtige Tasse „Fine English Tea" zu genießen.
„... the sun was still shining when we got home at six o'clock. It was a great day!", schrieb Jo in seinem Bericht über den Ausflug der Klasse 8PK der Cotham School nach Bath - dies fanden wir auch.

02.04.07 Caerphilly und Cardiff

Gleich früh am Morgen starteten wir zu unserem Ausflug nach Südwales. Noch einmal fuhren wir mit dem Bus unter der Clifton Suspension Bridge hindurch und nach dem Überqueren der berühmten Severn Bridge waren wir in Wales! Unser erstes Ziel war Caerphilly.


Caerphilly CastleDie Hauptattraktion Caerphilly´s ist in jeder Hinsicht Caerphilly Castle - eine der größten mittelalterlichen Festungen Westeuropas, dessen Turm schiefer ist als der von Pisa. Die 12 ha große Burganlage liegt zudem im landschaftlich reizvollen Rhymney Valley. Der grünen Lady, dem Burggeist sind wir leider nicht begegnet. Jedoch probierten einige von uns den berühmten Caerphilly Cheese.

 

Was ist eine Reise nach Wales ohne den Besuch des Museum of Welsh Life in St Fagans?
Das Museum liegt 10 km westlich von Cardiff, und so hatten wir am frühen Nachmittag die Chance eine Reise durch die Zeit zu unternehmen. Für dieses Open-air Museum wurden mit viel Liebe zum Detail alte ländliche Bauernhäuser auf einem wunderschönen Parkgelände wieder aufgebaut. Neben Bauernhäusern aus verschiedenen Epochen konnten wir u.a. Werkstätten, Mühlen, eine Kapelle und sogar einen Hahnenkampfplatz bewundern. Beeindruckt waren wir auch vom wieder zugänglichen St. Fagans Castle, einem elisabethanisches Herrenhaus mit großartigen Gartenanlagen.Cardiff
Zum Abschluss des Tages stand nun noch Cardiff auf dem Programm. Cardiff, die Hauptstadt von Wales, die ihren offiziellen Status erst 1955 erhielt und somit wahrscheinlich die jüngste Hauptstadt Europas ist, hat sich vom ehemals größten Kohlehafen der Welt in eine junge Metropole verwandelt. Besonders stolz sind die Cardiffer auf ihre Cardiff Bay. Dieser historische Teil der Hafenstadt, in dem sich auch ein Süßwassersee befindet, wurde in den letzen 10 Jahren vorbildlich saniert. Moderne futuristische Bauten bilden einen schönen Kontrast zu den alten Docks, in denen sich zahlreiche trendige Bars und Restaurants angesiedelt haben.
Zunächst jedoch besuchten wir die bezaubernde Llandaff Cathedral, errichtet in einer grasbewachsenen Senke in der Nähe vom Llandaff Green auf der Stelle einer von St. Teilo gegründeten Glaubensgemeinde aus dem 6. Jahrhundert. Die sich anschließende kleine Stadtrundfahrt durch Cardiff endete unweit der Fußgängerzone und des Cardiff Castles.
Nun hatten wir die Qual der Wahl - kleine Shopping Tour oder eine Führung im Cardiff Castle? Wie auch immer die Wahl ausfiel, der Aufenthalt in Cardiff war für alle ein Erlebnis!

03.04.07 Fahrt nach Nordwales

Nun hieß es wieder Koffer packen! Früh am Morgen brachen wir auf nach Llanberis in Nordwales, unserer zweiten Unterkunft.
Die Fahrt führte zu unserem ersten Aufenthalt in Crickhowell. In diesem malerischen Ort leben die Großeltern von Dan und Jo. Crickhowell ist mit 2000 Einwohnern eine kleine Ortschaft, die am Fuße der beeindruckenden Landschaft der Brecon Beacons liegt.
Eine Mittagspause legten wir in Llanidloes ein, ganz landestypisch mit Fish and Chips.
Llanidloes liegt in den Cambrischen Bergen im Herzen von Wales und ist bekannt für seine Quiltausstellung. Hier wurde 1537 Richard Gwyn geboren, einer jener 40 Katholiken, die sich dem Suprematsakt von Heinrich VIII., der sich zum Oberhaupt seiner neugegründeten Anglikanischen Kirche erhob, widersetzten und dafür gefoltert, erhängt, gevierteilt und verbrannt wurden. Richard Gwyn ging auch als „erster Märtyrer von Wales" in die Geschichte Großbritanniens ein. In Llanidloes konnten wir die letzte noch verbliebene Markthalle von Wales bestaunen. Unsere Fahrt setzten wir etwas abseits der großen Straßen, am Wasser Reservoir vorbei, fort - der spektakuläre Ausblick darauf war die Fahrt über enge Straßen wirklich wert. Danke den Busfahrern Mike und Uwe!

 

Llyn Clywedog

 

Letzte Station auf unserer Tagesreise war Dolgellau. Die Stadt liegt im Süden des Snowdonia Nationalparks am Fuße der Cader Idris Berge. Dieser beschauliche Ort war im 17. Jahrhundert Hauptschauplatz der Quäkerbewegung - viele dieser Quäker machten sich später auf nach Pennsylvania. Im 19. Jahrhundert wurde Dolgellau vom Goldrausch heimgesucht. Sogar heute noch werden die Eheringe der königlichen Familie hier aus Gold geschmiedet.
Nach der Fahrt durch die eindrucksvolle Landschaft des Snowdonia Nationalparks über Porthmaddog und Bedgellert (hier leisteten die Busfahrer Präzisionsarbeit beim Abbiegen nach einer äußerst engen Brücke) erreichten wir am frühen Abend unser Hotel in Llanberis.
Llanberis wird sofort mit dem höchsten Berg Wales, dem Snowdon (1085 m) in Verbindung gebracht und lässt jedes Bergsteigerherz höher schlagen. Der Ort verdankt seine Entstehung dem Schieferabbau und lädt auf dem Llanberis Pfad zu Wanderungen auf den Snowdon mit atemberaubenden Ausblicken ein.
Das Quality Royal Victoria Hotel ist ein einzigartiges Hotel im viktorianischen Stil am Fuße des Gebirgsmassivs Snowdonia, sofort fühlten wir uns in diesem einmaligen Ambiente so richtig wohl.

04.04.07 Mount Snowdon, Convy, Llandudno, Bodnant Garden

Snowdon Mountain RailwayGestärkt durch das reichhaltige Frühstück begaben wir uns am Morgen zur  in umittelbarer Nähe des Hotels. Nach einem kurzen einführenden Film führt die Fahrt mit der historischen Bahn von Llanberis normalerweise bis fast unterhalb des Snowdon Gipfels in 1085 m Höhe - dabei hat man fast 1000 m Höhenunterschied zu überwinden.. Wegen Bauarbeiten erreichten wir nicht ganz den Gipfel, wurden jedoch vom strahlenden Sonnenschein und einer hervorragenden Sicht entschädigt. Unvergesslich bleibt der furchterregende Ausblick in tiefe Schluchten, und bei genauem Hinsehen konnte man die Irish Sea und die Bae Caernarfon erkennen. Nach der Rückkehr machten wir uns im Bus auf den Weg in den Norden, über die Menai Bridge auf die Insel Angelsey.

Ziel war natürlich zunächst der Ort mit dem längsten Ortsnamen Großbritanniens: 

PG 

oder auf Englisch „The Church of Mary in the Hollow of the White Hazel Near the Fierce Whirlpool and the Church of Tysilio By the Red Cave". Der Ortsname wurde im 19. Jahrhundert von einem Schuster erfunden, um den Ort für den Handel interessanter zu machen und den Bau der wichtigen Eisenbahnanbindung durchzusetzen. Dies hat er auch erreicht, und so konnten wir uns vor dem reizenden viktorianischen Bahnhof fotografieren.

 

PG

Nach dem Mittagessen stand Llandudno auf dem Programm. Llandudno ist neben Colwyn Bay, Rhyl und Prestatyn eines der 4 traditionellen Seebäder in Nordwales, die vor der Silhouette des Snowdonia Nationalpark mit schönen, sauberen Badestränden seit Jahrzehnten Besucher anlocken. Llandudno ist jedoch auch vor allem wegen der viktorianischen Pracht seiner Gebäude und Grünanlagen bekannt.
Den Abschluss des Tages bildete nochmals ein besonderer Höhepunkt - der Besuch des 32 ha großen Bodnant Garden. Der Garten ist einer der bekanntesten in Wales und bietet Erholung pur inmitten einer außergewöhnlichen Pflanzenwelt in verschiedenen Stilrichtungen. Den Namen Bodnant Garden erhielt die Gartenanlage von dem Duftschneeball, dessen lateinische Bezeichnung Viburnum bodnantense lautet, der an vielen Stellen des Gartens wächst. Seit 2003 ist der Sohn von Lord Charles Aberconway, Michael McLaren der Besitzer des Herrenhauses, das für die Öffentlichkeit zwar nicht zugänglich ist, aber von außen einen reizenden Anblick bietet.

05.04.07 Caernarfon, Llechwedd Slate Caverns, Llangollen

Caernaforn CastleAm Vormittag besuchten wir Caernaforn. Die Stadt liegt an der gleichnamigen Bucht und ist berühmt durch das mächtige mittelalterliche Schloss, das von Edward I. zwischen 1285 und 1322 errichtet wurde. Seit Jahrhunderten werden hier die Thronfolger zum „Prince of Wales" gekrönt, was mehrere interessante Ausstellungen in den Towers belegen. Unser besonderes Interesse galt der Ausstellung zur Investur von Prince Charles am 01. Juli 1969. Die Fotos des jungen Charles zauberten ein kleines Lächeln in unsere Gesichter!

 Slate Caverns

Am frühen Nachmittag brachte uns der Bus zu den Llechwedd Slate Caverns, die nur 1km von Blaenau Ffestiniog entfernt liegen. Zunächst glaubten wir, auf dem Mond gelandet zu sein. Die gewaltigen Abraumhalden der Schieferindustrie bestimmen in ihrem tristen Grau die Landschaft.
Eine audiovisuelle Tour brachte uns unter Tage. Dort wurden wir geführt vom Geist von Sion, einem Bergarbeiterjungen. Er berichtete uns anschaulich vom harten Leben der walisischen Bergarbeiter.

Wieder über Tage fuhren wir nun über Bala und Corwen durch das zauberhafte Dee Valley nach Llangollen.

LlangollenIm Juli kommen hier jährlich über 2500 Teilnehmer aus über 40 Ländern zum bekannten International Music Eisteddfod zusammen. Haben Sie schon einmal etwas von den berühmten Ladies of Llangollen gehört? Nein? Man kann das Haus besuchen, in dem sie fast 50 Jahre lebten und liebten. Die beiden Frauen, Lady Eleanor Butler und Sarah Ponsonby sind berühmt geworden, nachdem sie 1778 miteinander durchgebrannt waren und sich entgegen aller Konventionen in Llangollen niederließen.
Die Rückfahrt führte uns durch malerische Täler und über Passstraßen nach Llanberries.

 

Nach dem Abendessen

Dyffryn Peris Male Voice Choir

stand noch ein besonderes Highlight im Hotel auf dem Programm - ein Konzert des bekanntesten Männerchors von Nord Wales. Der Chor, dessen meist ältere Mitglieder nahezu alle aus der Umgebung des Dinorwig Slate Quarry stammen, sangen voller (sichtbarer) Inbrunst eindrucksvolle walisische Lieder über das harte Leben der Minenarbeiter; aber auch die Walisische Hymne und Negro Spirituals waren zu hören.
In der Pause überraschten sie zudem mit gelungenen Sketchen und viel SlapStick Humor.
Dieser Abend wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!

06.04.07 Chester und Antritt der Rückreise

ChesterDer letzte Tag unseres Aufenthaltes in Großbritannien war angebrochen. Nachdem das Gepäck verstaut war fuhren wir nochmals begleitet von unseren Guides nach Chester.
Dieser Ort ist natürlich vielen EnglischlehrerInnen sehr vertraut, spielte doch das Geschehen von English G 2000 in dieser Stadt. Ein letztes Mal unternahmen wir mit unseren Guides Gabriele und Gery einen Stadtrundgang. Das 120.000 Einwohner zählende Chester gehört sicher zu den schönsten Städten Großbritanniens. Die Stadt hat natürlich neben dem bekannten milden bis würzigen Chester Cheese noch viel mehr zu bieten. Es kann vor allem mit seiner 1000-jährigen Kathedrale, die 1092 als Benediktinerkloster zu Ehren des heiligen Werburgh erbaut wurde und jährlich Tausende von Besuchern anzieht, aufwarten. Ebenso sehenswert ist die Altstadt mit den schönen Fachwerkhäusern, die mittelalterliche Stadtmauer, das römische Amphitheater und die älteste Pferderennbahn Großbritanniens. Der Aufenthalt in Chester bildete einen gelungenen Abschluss unserer wundervollen Reise und der Abschied von unseren beiden Guides fiel weder uns noch ihnen leicht. Mit einer Träne im Auge machten wir uns dann am Nachmittag ohne sie auf den Weg zur Fähre nach Hull.
Die ruhige und angenehme nächtliche Fährüberfahrt nach Rotterdam genossen wir an Bord bei einem letzten gemeinsamen Abendessen. Nach der Übernachtung in unseren 2-Bettkabinen erreichten wir am nächsten Morgen ausgeruht wieder das Festland.

07.04.07 Rückkehr

Auf unserer Fahrt zu den Abfahrtsorten, die wir am frühen Abend erreichten, ließen wir diese einmalige Reise in Gedanken und Gesprächen noch einmal Revue passieren und waren uns einig, etwas ganz Außergewöhnliches erlebt zu haben!

 

Alle Fotos dieser Reise finden Sie in unserer Fotogalerie.

Fotogalerie

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