Tortola

An tropisches Klima, exotische Drinks und leicht bekleidete Strandnixen denkt vermutlich kaum jemand, der die Worte »Britische Inseln« hört. Schließlich hält man dort eher nach ältlichen Professoren Ausschau, die sich – ganz in Tweed gekleidet – mit einer Tüte Fish & Chips durch dichten Nebel kämpfen.

Nicht so auf den Britischen Jungferninseln. Dieses Fleckchen Erde inmitten der Karibik kommt einem Paradies so nahe, dass man hier eher auf Adam und Eva treffen könnte, die am Strand gemütlich einen Appletini schlürfen. Die bekannteste und größte (immerhin 19 Kilometer lange und fünf Kilometer breite) Insel der Gruppe ist Tortola, wo vor einiger Zeit bereits der berühmt-berüchtigte Pirat Blackbeard sein Unwesen getrieben haben soll. Seit Jahren stranden hier allerdings nur noch Touristen, die von riesigen Kreuzfahrtschiffen abgeladen werden. Mit ihren atemberaubenden Sandstränden und dem tiefblauen Wasser ist es nicht verwunderlich, dass diese Hochglanzinsel immer wieder von Urlaubern aus aller Welt heimgesucht wird. Ob schwimmen, segeln, schnorcheln, sonnenbaden oder ein Spaziergang durch das farbenfrohe Hauptstädtchen Road Town, Tortola hat trotz eher kleiner Ausmaße einiges zu bieten.

Was man auf gar keinen Fall verpassen darf, ist die Surferbar Bomba's Shack. Dieses architektonische Meisterwerk wurde aus Strandgut, Brettern sowie Telefonmasten errichtet und über die Jahre mit Surfboards, Badelatschen, Fotos und Schriftzügen verziert. Nicht zu vergessen die Damenslips in wirklich allen Größen, die sanft im Wind wehen. Außerdem gibt es hier die besten Cocktails der Insel und bei Vollmond die lautesten Parties …