Schüler gemeinsam im Park – Sprachreise nach Antibes, Frankreich

Frankreich

Was bedeutet »Savoir-vivre«? Sollte man in Frankreich Englisch sprechen? Und was kostet ein Telefonat von dort nach Hause? Unsere Länderinfos geben bereits vor der Klassenfahrt oder Sprachreise nach Frankreich schlaue Tipps und kluge Hinweise für einen entspannten Aufenthalt in unserem Nachbarland.

Das französische Klima könnte vielfältiger kaum sein. Während es im Norden des Landes oft kalt, regnerisch und windig ist und man sich fühlt, als hätte man einen Ableger Großbritanniens erwischt, geht es im Süden Frankreichs angenehm sommerlich warm zu (Stichwort: Mittelmeer), inkl. vieler Sonnenstunden.

Mindestens genauso abwechslungsreich wie das Wetter ist auch die Landschaft – ob raue Nordküste, steile Gebirgshänge oder mediterrane Küstenstreifen – Frankreich bietet alles, was das Reiseherz begehrt, ob bei einer Klassenfahrt oder einer Sprachreise.

Auch in Frankreich bezahlt man mit Euro und Cent, dabei sind die französischen Preise für Lebensmittel vergleichbar mit den deutschen. Wie überall gilt: Wo viele Touristen sind, sind die Händler ziemlich geschäftstüchtig und nehmen ein bisschen mehr als üblich.

Taschendiebe sind auch in Frankreich unterwegs, sie machen vor Touristen nicht Halt. Es empfiehlt sich daher, nicht immer das ganze Urlaubsgeld dabeizuhaben, wenn man auf Entdeckungstour durch Stadt und Land geht.

Telefonate im Ausland, ob ein- oder ausgehend, sind in den vergangenen Jahren immer günstiger geworden. So dürfen auch in Frankreich Telefonate vom Handy aus derzeit maximal knapp 23 Cent pro Minute kosten, bei empfangenen Anrufen sind es etwa 6 Cent. Für eine SMS dürfen maximal 7 Cent berechnet werden. Auch in Sachen Surfen gibt es eine Obergrenze: Hier liegt der Preis bei knapp 24 Cent pro Megabyte. Um jedoch ganz sicherzugehen, sollte man vor Beginn der Klassenfahrt oder Sprachreise trotzdem das Gespräch mit seinem Mobilfunkanbieter suchen.

In Frankreich gibt es auch überall Internetcafés, für den Fall, dass das Handy aus Reisen schlappmacht oder man die Kosten fürs Surfen im Ausland ganz genau im Blick haben möchte.

Die schönste Art, sich aus dem Urlaub zu melden und einen Gruß an die Lieben daheim zu senden, sind immer noch Ansichtskarten aus der Stadt oder Region, in der man während der Klassenfahrt oder Sprachreise gerade weilt. Das gilt selbst in Zeiten von Facebook, Instagram und Twitter. Ansichtskarten und Grußkarten findet man in französischen Kiosken oder Souvenir- und Buchläden, dort gibt es auch die passenden Briefmarken.

»Savoir-vivre« steht für die französische Lebenskunst. Die Kunst, das Leben und alles, was es zu bieten hat, voll auszukosten. Man sagt, die Franzosen hätten den guten Geschmack gepachtet: Sie lieben Mode, feines Essen, erlesenen Wein und die schönen Künste.

Wie überall sind gute Umgangsformen auch in Frankreich gern gesehen. Gerade bei der Sprache kann es in Frankreich auch kompliziert werden: Die Menschen dort achten sehr darauf, fremde Einflüsse auf die französische Kultur und eben auch auf ihre Sprache zu verhindern. Ältere Menschen sprechen oft kein Englisch, es ist also sinnvoll, sich schon vor der Klassenfahrt oder der Sprachreise ein paar französische Redewendungen à la »merci«, »s'il vous plaît / s'il te plaît« oder »de rien« einzuprägen.

Was euer Lehrer auf Klassenfahrt bzw. euer Betreuer der Schülersprachreise nach Frankreich anordnet, gilt ganz unabhängig von den französischen Jugendschutzgesetzen! Wenn er euch also den Konsum von Alkohol oder Tabak verbietet, müsst ihr euch daran halten, auch wenn ihr schon 18 Jahre seid und in Frankreich eigentlich Alkohol trinken dürftet oder rauchen dürftet.

In dieser Übersicht findet ihr die aktuellen Gesetze zum Thema französischer Jugendschutz in einem PDF gut zusammengefasst.