Der Burgpalast – das größte Gebäude des Landes Ungarn und seiner Hauptstadt Budapest – Klassenfahrten nach Ungarn

Ungarn

Wie schafft es Ungarn auf 2500 Sonnenstunden pro Jahr? Was kostet eine SMS von dort nach Hause? Und welche Zutaten gehören auf einen echten Lángos? All das und viel mehr Wissenswertes für eine Klassenfahrt nach Ungarn gibt es in unseren Länderinfos.
 

In Ungarn herrscht ein kontinentales Klima mit mediterranen und atlantischen Einflüssen. Hier kann der Winter sehr kalt, windig und wolkig sein, der Sommer hingegen richtig heiß. In den Monaten Mai, Juni und November regnet es viel, dafür scheint die Sonne aber auch circa 1900 bis 2500 Stunden pro Jahr – so viel, wie fast nirgendwo in Europa. Ungarische Schönwettergarantie … ideal für eine Klassenfahrt.

Ungarn zählt zu den wenigen Ländern in der EU, in denen man nicht wie bei uns mit dem Euro zahlen kann. Der Forint ist die Währung des Landes. Aber keine Sorge: es gibt an fast allen Ecken des Landes Wechselstuben. Trotzdem lohnt es sich, schon vor Antritt der Klassenfahrt eine kleine Summe zu tauschen, um für den Notfall mit etwas Bargeld gerüstet zu sein.

Allerdings gilt auch in Ungarn: Achtung vor Taschendieben! Es empfiehlt sich für Ausflüge in Stadt und Land, nicht immer das ganze Urlaubsgeld dabei zu haben.

In den vergangenen Jahren ist es immer günstiger geworden, im Ausland zu telefonieren, so auch in Ungarn. Abgehende Telefonate vom Handy aus dürfen derzeit maximal knapp 23 Cent pro Minute kosten, bei empfangenen Anrufen sind es etwa 6 Cent. Für eine SMS dürfen maximal 7 Cent berechnet werden. Auch in Sachen Surfen gibt es eine Obergrenze: Hier liegt der Preis bei knapp 24 Cent pro Megabyte. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, sollte man vor Beginn der Klassenfahrt aber trotzdem das Gespräch mit seinem eigenen Mobilfunkanbieter suchen.

Übrigens gibt es auch in Ungarn viele Internetcafés, für den Fall, dass das Handy auf Reisen schlappmacht oder man die Kosten fürs Surfen ganz genau im Blick haben möchte.

Doch auch in Zeiten von Facebook, Instagram und Twitter sind Ansichts- und Grußkarten aus der Region immer noch die schönste Art, ein »Hallo« von der Klassenfahrt nach Hause zu senden. Die Karten findet man in Kiosken oder Souvenir- und Buchläden. Dazu werden meist auch gleich die passenden ungarischen Briefmarken verkauft.

Ungarn ist durch seine südliche, sonnenverwöhnte Lage, die wunderschöne Hauptstadt Budapest und seine vielfältige Landschaft schon immer ein beliebtes Reiseziel gewesen. Trotz des Tourismus konnte sich das Land aber viel von seiner Ursprünglichkeit bewahren. Besonders in den ländlichen Regionen Ungarns werden Traditionen und Bräuche sorgsam gepflegt, hier und da werden sie auch als Show für Touristen dargeboten. Wenn es sich bei einer Klassenfahrt nach Ungarn ergibt, sollte man sich so eine Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Gulasch, Paprika, scharfe Salami und viel Knoblauch – ja, die ungarische Küche ist extrem deftig. Und extrem lecker. Die ungarische Spezialität schlechthin findet man inzwischen auch auf jedem deutschen Weihnachtsmarkt: Lángos – ein Hefegebäck, im Original mit Sauerrahm, Zwiebeln, Knoblauch, Schinken und Käse belegt.

Doch nicht nur herzhafte Köstlichkeiten sind eine Spezialität der Ungarn. Die Kaffeehauskultur, die man eigentlich immer nach Wien verortet, hat in Ungarn ihren Ursprung. Hier trifft sich vor allem die ältere Generation zum Nachmittagskaffee mit Kuchen oder Torte, um die Ereignisse des Tages zu diskutieren oder um mit Leckereien einfach zu entspannen. Aber von wegen älter … Kuchen und Torte lassen sich auch bei einer Klassenfahrt wunderbar verputzen.

Was euer Lehrer auf eurer Klassenfahrt nach Ungarn anordnet, gilt ganz unabhängig von den ungarischen Jugendschutzgesetzen! Wenn er euch also den Konsum von Alkohol oder Tabak verbietet, müsst ihr euch daran halten, auch wenn ihr schon 18 Jahre seid und in Ungarn eigentlich rauchen und Alkohol trinken dürftet.

In dieser Übersicht findet ihr die aktuellen Gesetze zum ungarischen Jugendschutz in einem PDF gut zusammengefasst.